Berufsbegleitende Weiterbildung
Qualifizierungsmaßnahme Fachlagerist
Im Bereich Lager/Logistik/Versand sind sehr viele Mitarbeiter tätig, die für ihre Tätigkeiten in der Logistik nur angelernt sind. Oft werden Mitarbeiter aus der Produktion intern umgesetzt und arbeiten dann in der Logistik. Die Grundlage einer fundierten Berufsausbildung ist oft nicht vorhanden. Die Ansprüche an einen Logistik- bzw. Versandmitarbeiter sind jedoch in den letzten Jahren enorm gewachsen. Damit die Mitarbeiter flexibel in den verschiedenen Logistikbereichen einsetzbar sind, soll ihnen die Möglichkeit eröffnet werden, nebenberuflich den von der IHK anerkannten Berufsabschluss Fachlagerist zu erlagen.
Die Umschulung umfasst ca. 500 Unterrichtsstunden in 2 Jahren.
Die Unterrichtszeiten an der Kaufmännischen Schule Künzelsau sind schichtabhängig. Zusätzlich 10 Blocktage im Betrieb + Prüfungstage.
Die Kosten für die Bücher werden in der Regel von den Betrieben getragen. Schulgebühren fallen keine an. Hinzu kommen die IHK-Prüfungsgebühren.
Folgende Inhalten werden vermittelt:
Berufsbilder der Lagerwirtschaft, Elementares Fachrechnen, Grundlagen der Lagerhaltung, Logistik und Beschaffung, Wirtschaftlichkeit im Lager, Verpackungen, Versandvorbereitung, Post- und Paketdienste, Unfallschutz und Arbeitssicherheit im Lager, Umweltschutz um Lager, Umgang und Lagerung gefährlicher Stoffe.
Am Ende des ersten Qualifizierungsjahres erfolgt die Zwischenprüfung nach PAL Vorgaben. Am Ende des zweiten Qualifizierungsjahres erfolgt die schriftliche Abschlussprüfung der Berufsschulen und Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg.
Abschlüsse:
Abschlusszeugnis der Berufsschule, Abschlusszeugnis der IHK, Ausbildungs- / Umschulungszeugnis der Betriebe
Weitere Infos bei:
Den Personalabteilungen der teilnehmenden Betriebe
Der Kaufmännischen Schule Künzelsau Tel. 07940 / 93900; E-Mail: info@ks-kuen.de
Qualifizierungsmaßnahme Industrieelektriker
Seit Herbst 2011 läuft die neue Umschulungsmaßnahme Industrieelektriker an der Gewerblichen Schule Künzelsau. Es gibt die Fachrichtungen: • Betreibstechnik • Geräte und Systeme IndustrieelektrikerInnen der Fachrichtung Geräte und Systeme stellen elektronische Komponenten, Geräte und Systeme nach Kundenanforderungen her und nehmen sie in Betrieb, das heißt, sie bearbeiten, montieren und verbinden mechanische Komponenten und elektrische Betriebsmittel, messen und analysieren elektrische Funktionen und Systeme, beurteilen die Sicherheit von elektrischen Systemen, Komponenten und Geräten und installieren und konfigurieren IT-Systeme.
Die Umschulung umfasst ca. 800 Unterrichtsstunden in zwei Jahren.
Die Unterrichtszeiten an der Gewerblichen Schule Künzelsau sind schichtabhängig, wochenweise im Wechsel. Zusätzlich 10 Blocktage im Betrieb + Prüfungstage.
Die Kosten für die Bücher werden in der Regel von den Betrieben getragen. Schulgebühren fallen keine an.
Der Unterricht erfolgt nach Lernfeldern und vermittelt die im Berufsbild Industrieelektriker beinhalteten Kenntnisse und Fertigkeiten:
1. Ausbildungsjahr:
- Elektronische Systeme analysieren und Funktionen überprüfen
- Elektrische Installationen planen und ausführen
- Steuerungen analysieren und anpassen
- Informationstechnische Systeme bereit stellen
2. Ausbildungsjahr:
- Elektroenergieversorgung für Geräte und Systeme realisieren und deren Sicherheit gewährleisten
- Elektronische Baugruppen von Geräten konzipieren, herstellen und prüfen
- Baugruppen hard- und softwareseitig konfigurieren
- Geräte herstellen und prüfen
Im Fach Wirtschaftskompetenzen werden folgende Lerninhalte vermittelt: Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht, Sozialversicherungsrecht, Verbraucherschutz, Aufbau und Organisation der Umschulgsbetriebe.
Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf den im 1. Ausbildungsjahr vermittelten Lehrstoff, schriftliche Aufgabenstellungen (PAL) von 90 Minuten.
Die Abschlussprüfung findet in den Bereichen Arbeitsauftrag, Elektrische Sicherheit, Schualtungs- und Funktionsanalyse, Wirtschafts- und Sozialkunde statt.
Abschlüsse:
Abschlusszeugnis der Berufsschule, Abschlusszeugnis der IHK, Ausbildungs- / Umschulungszeugnis der Betriebe
Weitere Infos bei:
Den Personalabteilungen der teilnehmenden Betriebe
Der Gewerblichen Schule Künzelsau Tel. 07940 / 98364-0; E-Mail: info@verwaltung.gwkuen.de
Qualifizierungsmaßnahme Kunststofftechniker
Im September 2010 ist die Qualifizierung zum/r Kunststofftechniker/in erstmals an der Gewerblichen Schule Künzelsau gestartet. Die Weiterbildung zum Kunststofftechniker hat zum Ziel, Fachkräfte mit mehrjähriger Berufserfahrung zu befähigen, selbstständig technische Aufgaben im mittleren und gehobenen Funktionsbereich der Kunststofftechnik zu erfüllen. Die angehenden Techniker werden in beruflicher Weiterbildung auf die Anforderungen als fachlich und sozial qualifizierte betriebliche Führungskräfte vorbereitet.
Die Ausbildung erfolgt 4 Jahre in Teilzeit. Unterricht an 2-3 Abenden (ab 17 Uhr) und an Samstagen (ab 8 Uhr). Das 1. Schuljahr gilt als Probezeit. Nach dem 2. Jahr wird die Grundstufe mit einem Versetzungszeugnis und der Zuerkennung eines dem Realschulabschluss gleichwertigen Bildungsstandes abgeschlossen. Am Ende der Fachstufe findet eine schriftliche und mündliche Abschlussprüfung statt und schließt mit „Staatlich geprüften Techniker/in“ ab. Gleichzeitig wird die „Fachhochschulreife“ zuerkannt.
Die Schüler fertigen währen ihrer Ausbildung eine Technikerarbeit an. Diese ist fächerübergreifend angelegt und kann als Einzelarbeit oder im Team mit bis zu drei Teilnehmern durchgeführt werden.
Aufnahmevoraussetzungen:
1. Hauptschulabschluss oder den Nachweis eines gleichwertigen Bildungsstandes und
2. Berufsschulabschluss oder der Nachweis eines gleichwertigen Bildungsstandes und
3. Abschlussprüfung in einem für die Maschinentechnik einschlägigen Ausbildungsberuf , sowie eine anschließende einschlägige Berufstätigkeit von
a) mind. 1,5 Jahren bei einer Regelausbildungsdauer von mind. 3,5 Jahren
b) mind. 2 Jahren bei einer Regelausbildungsdauer von mind. 3 Jahre und bei technischen Assistenten
c) mind. 3 Jahren bei einer Regelausbildungsdauer von 2 Jahren
d) mind. 1 Jahr bei Bewerbern mit Fachhochschulreife oder Hochschulreife der eine einschlägige für die Ausbildung in der
Fachschule förderliche Berufstätigkeit von min. 7 Jahren, auf die der Besuch einer einschlägigen Berufsfachschule oder eines einschlägigen Berufskollegs angerechnet werden können, und
4. bei Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, für den Besuch der Fachschule ausreichende deutsche Sprachkenntnisse.
5. Die nach Nr. 3 erforderlichen Berufstätigkeit kann bis zur Hälfte während des Schulbesuchs abgeleistet werden.
Die Kosten für die Lernmittel werden in der Regel von den Betrieben getragen. Schulgebühren fallen keine an.
Weitere Infos bei:
Den Personalabteilungen der teilnehmenden Betriebe
Der Gewerblichen Schule Künzelsau Tel. 07940 / 98364-0; E-Mail: info@verwaltung.gwkuen.de
Qualifizierungsmaßnahme Maschinen- und Anlagenführer
In den letzten 10 Jahren haben sich knapp 200 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unserer Mitgliedsfirmen nebenberuflich erfolgreich zum Maschinen- und Anlagenführer weiterqualifiziert. Die beruflichen Tätigkeiten in der Industrie verlangen dem Arbeitnehmer immer mehr Kenntnisse und Fähigkeiten ab. Die Bedienung modernster Fertigungssysteme und Montagetätigkeiten unterliegen einer ständigen Veränderung und verlangen von den Beschäftigten zunehmend eine fundierte Berufsausbildung und damit Wissen und Fertigkeiten über das derzeitige Arbeitsgebiet hinaus.
Die Umschulungsmaßnahme vermittelt den Teilnehmern die notwendigen fachlichen Kenntnisse des Berufsbildes Maschinen – und Anlagenführer und führt damit zu einem anerkannten Berufsabschluss, der für weitere Qualifikationen die Basis bildet.
Die Umschulung umfasst ca. 800 Unterrichtsstunden in zwei Jahren.
Die Unterrichtszeiten an der Gewerblichen Schule Künzelsau sind schichtabhängig, wochenweise im Wechsel. Zusätzlich 10 Blocktage im Betrieb + Prüfungstage.
Die Kosten für die Bücher werden in der Regel von den Betrieben getragen. Schulgebühren fallen keine an.
Der Unterricht erfolgt nach Lernfeldern und vermittelt die im Berufsbild Maschinen- und Analgenführer beinhalteten Kenntnisse und
Fertigkeiten:
Wirtschaftskompetenz, Berufsfachliche Kompetenz, Projektkompetenz, Berufspraktische Kompetenz.
Am Ende des ersten Umschulungsjahres erfolgt eine Zwischenprüfung nach PAL Vorgaben, bestehend aus Theorie- und Praxisteil. Um dem praktischen Prüfungsteil eine angemessene Bedeutung zukommen zu lassen, bleibt es den Unternehmen freigestellt, in einem Ausbildungszeugnis bzw. Umschulungszeugnis die erbrachten Leistungen besonders hervorzuheben.
Am Ende des zweiten Umschulungsjahres erfolgt eine schriftliche Prüfung nach PAL Vorgaben. Die praktische Prüfung erfolgt am Arbeitsplatz in Form eines sog. Betrieblichen Auftrages. Die Zusammensetzung des Prüfungsausschusses wird in Absprache mit der IHK Heilbronn-Franken unter Berücksichtigung der Maßnahmenmodalitäten und des Teilnehmerkreises realisiert.
Abschlüsse:
Abschlusszeugnis der Berufsschule, Abschlusszeugnis der IHK, Ausbildungs- / Umschulungszeugnis der Betriebe
Weitere Infos bei:
Den Personalabteilungen der teilnehmenden Betriebe
Der Gewerblichen Schule Künzelsau Tel. 07940 / 98364-0; E-Mail: info@verwaltung.gwkuen.de